ESAF Zug 2019

25.08.2019

Das Eidgenössische war ein Fest der Superlative: die weltweit grösste temporäre Arena ist gleichzeitig das grösste Stadion der Schweiz. Über 70 Hektare Festgelände boten genug Platz für den riesigen Besucherandrang. Und rund 6‘000 Helfer-/innen hatten 120‘000 Helferstunden investiert, um das Festgelände und die Arena für 280 Schwinger, 56‘600 Schwing-Fans und 850 Steinstoss-Anhänger zu errichten.

Zug 2019 geht also als grösstes Schwingfest in die Geschichte ein. Zug nimmt nicht nur durch Rekordzahlen und eine perfekte Organisation den ersten Platz ein. Betrat der Besucher die Arena, so war es, als sei er nach einer Zeitreise auf einem anderen Planeten gelandet. Ruhe senkte sich in die Seele. Keine Werbebotschaften. Keine Hektik. Die Begeisterung des Publikums war zu spüren. Die Stimmung sorgte für Gänsehaut. Sie war diesem Fest aller Feste würdig. Im Anstand einer Oper näher als einem Fussballspiel. Es gab zwar eine Ehrentribüne. Aber auch dort waren die Bänke aus dem gleichen harten Holz. Keine abgetrennten VIP-Logen hinter Glas. Im Sägemehl waren alle gleich.

Bundespräsident Ueli Maurer hielt in dieser vaterländischen Atmosphäre seine wohl gelungenste Ansprache.Die Zahl der Besucherinnen und Besucher am Freitagabend, Samstag und Sonntag auf dem Festgelände wird auf insgesamt mehr als 400'000 geschätzt. Zählen war nicht möglich. Jeden Tag mehr als 100'000. Für alle die keine Karten für die Arena bekommen hatten gab es 8‘000 Public Viewing Plätze.

Dass die tausenden von Besucher auch mal *mussten* versteht sich von selbst. Mit unzähligen WC-Containern auf separat eingerichteten WC-Bühnen wurde dem Masseandrang entgegengewirkt und es funktionierte einwandfrei. An exponierten Orten kamen dann noch Hunderte von TOI TOI Häuschen zum Einsatz. Zum Beispiel beim Bahnhof, wo sich der Rückreisende noch kurz vor dem Einstieg in den Zug Erleichterung verschaffen konnte.  Wir sind stolz, ein Teil dieser einzigartigen Veranstaltung gewesen zu sein.

 

 

 

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